Die PokerStars World Championship of Online Poker (WCOOP) wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zur größten und lukrativsten Online-Pokerturnierserie der Welt entwickelt. Im ersten Jahr (2002) belief sich der Gesamtpreispool der Serie auf $730.000. 2010 lag die Gewinnsumme bei über $63.000.000!
Die World Championship of Online Poker 2010 war die größte Onlinepoker-Turnierserie aller Zeiten und das Event brach alle Rekorde. In 62 Events, verteilt auf 23 Tage, wurden Preisgelder in Höhe von $63.157.150 ausgeschüttet. Es gab zwei Bracelets für Mitglieder aus dem Team PokerStars Pro - Jason Mercier gewann Event 42 - $1.050 No Limit Hold'em - für $435.862 und Anders "Donald" Hoyer Berg nahm für seinen Sieg in Event 34 - Triple Draw 2-7 - $25.890 entgegen. Das $5.200 Main Event mobilisierte 2.443 Teilnehmer, die einen gigantischen Preispool von $12.215.000 zusammentrugen. Neuer Main Event Champion wurde POTTERPOKER, der neben dem goldenen Bracelet $2.278.097 mit nach Hause nahm - einer der höchsten Preise, die je in einem Pokerturnier gewonnen wurden. Sogar auf die Plätze 2 und 3 - "joeysweetp" und "Russian_nuts" - entfielen Preisgelder von über $1 Million.
Die World Championship of Online Poker 2009 war die größte Onlinepoker-Turnierserie aller Zeiten. Spieler aus 140 Nationen spielten 18 Tage lang in 45 Events um Geldpreise von insgesamt $51.652.800 - und es gab gleich drei zweifache Bracelet-Gewinner: Ryan "g0lfa" D'Angelo gewann das Event 18 ($320 8-Game) und das Event 29 ($320 Mixed). Team PokerStars Pro Bertrand "ElkY" Grospellier triumphierte in Event 38 ($530 No Limit Hold'em 1R1A) sowie in Event 43 ($215 No Limit Hold'em). "Player of the Series" jedoch wurde Daniel "djk123" Kelly, der neben seinen beiden Siegen den vierten Platz im abschließenden Main Event belegte. Eine sagenhafte Performance, für die er zu Recht mit der "Player of the Series"-Trophäe und einem PCA 2010 Premium-Paket ausgezeichnet wurde.
Die World Championship of Online Poker 2008 war neben der World Series of Poker die bis dahin größte Poker-Turnierserie der Welt, mit 33 Events und einem Preisgeld von insgesamt $39.958.000. Täglich wurden zwei Events ausgespielt und 22.873 Spieler aus 119 Nationen wetteiferten um den Titel eines WCOOP-Champions. Das Buy-in für das Main Event wurde auf $5.200 verdoppelt, was den Preispool auf sagenhafte $10.925.000 klettern ließ. Am Ende hieß der der Sieger ckingusc, der für seinen Triumph $1.265.432,23 und das goldene WCOOP-Armband erhielt. Aber auch die Team PokerStars Pro-Stars mischten ganz vorn mit: Chris Moneymaker erreichte zwei Finaltische, und der französische Ausnahmespieler ElkY gewann im Verlauf der Turnierserie $407.285.
2007 umfasste die PokerStars WCOOP 23 Events - und erstmals wurden auch Short-handed-Turniere in den Turnierplan aufgenommen. Der Gesamt-Preispool überstieg die $20.000.000 und betrug am Ende $24.218.600. Mehr als 40.000 Spieler aus über 100 Ländern nahmen an den Events teil, davon 2.998 allein am Main Event - wodurch ein Preispool von $7.495.000 zusammenkam. Nach über 21 Stunden Spielzeit fiel die Entscheidung zu Gunsten von ka$ino, der das Armband und das erste WCOOP-Preisgeld von über 1 Million Dollar - genau $1.378.330 - mit nach Hause nehmen durfte. Vanessa Rousso vom Team PokerStars Pro wurde damals Zweite und gewann $700.782.
Bei der World Championship of Online Poker 2006 standen 18 Events auf dem Programm mit einem Preispool von insgesamt $18.674.300. Eine besonders erfolgreiche WCOOP hatte damals spawng, der als erster Spieler zwei Bracelets gewinnen konnte. Dazu kam kwob20, der als erster Spieler zwei Armbänder bei einer WCOOP entgegennahm - eine großartige Leistung. Zum ersten Mal stand ein HORSE-Event mit einem Buy-in von $5.200 auf dem Spielplan - und der Gewinner war Team PokerStars Pro-Mitglied Chad Brown, der damals noch unter dem Namen stelladora antrat. Das Main Event gewann der Profispieler JC Tran: Er schlug ein Weltklassefeld und erhielt dafür $670.194.
Die WCOOP 2005 war lukrativer als jemals zuvor und die Preisgelder in Höhe von $12.000.000 verdoppelten gar die Gewinne des Vorjahres. Auf dem Terminplan standen 15 Events und die Teilnehmerzahl betrug fast 20.000. Zum ersten Mal wurde die Serie im September ausgespielt, was seitdem bis heute beibehalten wurde. Am Main Event nahmen 1.494 Spieler teil, die einen Preispool von $3.735.000 generierten. Drei Spieler machten einen Deal am Finaltisch und gewannen dadurch jeder mehr als $500.000. Das Armband und ein Preisgeld in Höhe von $577.342 holte sich Panella86 aus Pennsylvania in den USA.
Die WCOOP 2004 umfasste 12 Events, und das No Limit Hold'em Main Event hatte ein Buy-in von $2.600. Insgesamt betrug das Preisgeld der Turnierserie über $6.000.000, und über 10.000 Spieler aus allen 50 US-Staaten und weiteren 40 Nationen machten aus der WCOOP ein wirklich internationales Event. Die WCOOP 2004 war die bis dahin größte Online-Pokerturnierserie der Welt, und beim Main Event kam ein sensationeller Preispool in Höhe von $2.100.000 zusammen. Am Finaltisch saßen insgesamt sechs Nationen - und am Ende hieß der Sieger Ragde aus Oslo, der $424.945 und das goldene Bracelet mit nach Hause nahm.
Im Jahr 2003 wurden 11 Events ausgespielt - eine Mischung aus Hold'em-, Omaha- und Stud-Turnieren. Es war die erste WCOOP, nachdem Chris Moneymaker vom Team PokerStars Pro die World Series gewinnen konnte - und damals kamen erstmals Scharen von Spielern aus aller Welt auf PokerStars zusammen, um Online-Poker zu spielen. Allein 1.358 Spieler nahmen Platz beim Event 4, dem $300 No Limit Hold'em-Turnier, und die komplette Serie schüttete Preisgelder von insgesamt $2.700.000 aus - allein $891.000 davon im $1.050 No Limit Hold'em Main Event. Sieger dieses Turniers war DeeOhGee, der damit die Liste der insgesamt 81 Preisgeldgewinner anführte und für seinen Sieg $222.750 entgegennahm.
Die erste WCOOP fand statt im Juli 2002 mit neun Events und einem Preispool von mehr als $730.000. 565 Spieler kämpften im Eröffnungsevent, einem $100+9 Limit Hold'em-Turnier, und am $1.050 No Limit Hold'em Main Event nahmen 238 Spieler teil und sorgten für einen Preispool von $238.000. Sieger wurde MultiMarine aus Schweden, der mit $65.450 belohnt wurde. PokerStars vergab zusätzlich einen Preis für den besten Allround-Spieler in Höhe von $5.000, den TheBeat nach insgesamt drei Preisgeldplatzierungen im Laufe der Serie entgegennahm.